Geschichte
Die jüngste Kirche der Gothaer Stadtkirchgemeinde ist eine der wenigen neu erbauten Kirchen auf dem Gebiet der ehemaligen DDR. Im Rahmen des Programms "Kirchen für neue Städte" wurde sie am 24.02.1985 mit einem Gottesdienst eingeweiht.
In den ersten Jahren ihres Bestehens entwickelte sich in Zusammenarbeit mit Pfarrer Martin Rambow eine lebendige Gemeinde am Rande des Neubaugebietes Gotha-West.
In dieser Zeit war die Jugendarbeit ein besonderer
Schwerpunkt des Gemeindelebens.
Die Versöhnungskirche
Es fanden viele Konzerte und Theateraufführungen statt.
Die Gottesdienste werden seit dem 21.12.1986 durch Herrn Matz auf der damals eingeweihten Orgel musikalisch begleitet.
In dieser Zeit war die Jugendarbeit ein besonderer Schwerpunkt des Gemeindelebens. Es fanden viele Konzerte und Theateraufführungen statt.
In der Wendezeit, im Spätherbst 1989, trafen sich in den Räumen der Versöhnungskirche das Bürgerkomitee und der Runde Tisch Gotha.
Die Einführung von Pfarrer Horst Leckner im Januar 1993 eröffnete ein neues Kapitel in der Versöhnungskirche. Es dauerte bis Herbst 1995.
Nach einem schweren halben Jahr ohne Pfarrer begann am 31.03.1996 Pastorin Liebe ihren Dienst.
Seit dem 28.11.1999 verfügt die Kirche über eine kleine Kapelle, die täglich geöffnet zur Ruhe und Besinnung einlädt.
Profil
Die Besonderheiten der Gemeinde ergeben sich aus ihrer Lage. Die Nähe zur evangelischen Grundschule bedingt vielfältige Aktivitäten mit Kindern. Schul- und Familiengottesdienste sind feste Punkte im Jahreslauf. Die schöne Lage der Kirche in einem großen Kirchgarten mit viel Freifläche und ein behindertenfreundlicher Ausbau eröffnen viele Möglichkeiten zur Betätigung im Freien und im Gebäude.
Der zweite wichtige Punkt resultiert aus dem hohen Anteil von Spätaussiedlern in den nahegelegenen Plattenbauten. Diese Menschen stellen einen großen Anteil der Besucher zu den sonntäglichen Gottesdiensten dar.
Ein besonderes Anliegen ist die ökumenische Zusammenarbeit.
Die Versöhnungskirche ist eine Station auf dem Europäischen Pilgerweg nach Santiago de Compostela. Wir bieten den Pilgernden ein Quartier und hoffen auf regen Austausch.
Darüber hinaus beherbergt die Gemeinde den örtlichen Hospizverein.